Wallace Window in Ottawa, Illinois

Zufallsfund: Kaum zu glauben, aber Julius 1872 Wallace Window Ottawa ResurrectionHübner entwarf 1872 ein Glasfenster, welches dem Brigadegeneral William Hervey Lamb Wallace von seiner Wittwe Martha Ann Dickey zum Andenken in der Christ Church in Ottawa, Illinois gestiftet wurde.

Es dürfte die einzige Auftragsarbeit in die USA gewesen sein.

Ich habe Gelegenheit, das Fenster im März 2013 zu besichtigen, wenn ich in Chicago sein werde.

 

Nachtrag: Im Familienbuch ist dazu unter N° 144 folgende Information zu finden:

„Carton für ein Glasfenster, welches dem Brigadier William Hervey Lamb Wallace, der in der Schlacht bei Shiloh gegen die Südstaaten Amerika’s fiel, seine Wittwe Martha Ann Dickey ihm zum Andenken in der Christ Church zu Ottawa (Illinois) errichtete. Oben der -/- Auferstandene Christus, darunter der Engel, welcher den Stein vom Grabe hebt, ganz unten eine biographische Andeutung der Lebensmomente des Verstorbenen.

Abgeliefert im Fbr. 1872 u. von der Bestellerin mitgenommen nach Amerika. Die Malerei hat Leinweber u. Eichler in meinem Atelier, Hänsel (Glaser) das Brennen etc. übernommen.

Preis ds ganzen Bildes 55 Liv. Sterl. oder 364 Thlr. “

 

Christ Episcopal Church,ottawa-shadow
113 E. Lafayette St.,
Ottawa (Illinois) USA

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Gern hält das Ohr dem Schmeichler still – Karton für Clara Schumann

Fundstück in der neu errichteten Deutschen Digitalen Bibliothek:

Dieses Blatt fertigte Julius Hübner für Clara Schumann als kleines Geschenk. Der Inhalt des Notenblatts ist ein Spaß, der nur vorgibt eine „musikalische Erstlings Composition“ zu sein. Die „Vertonung“ ergibt musikalisch keinen Sinn für eine Umsetzung:

1850 gern hält das Ohr dem Schmeichler still 1-1a

Blatt 2

1850 gern hält das Ohr dem Schmeichler still 1-2

Blatt3

1850 gern hält das Ohr dem Schmeichler still 1-3

Heute gefunden in der Deutschen Digitalen Bibliothek.

Hier mehr Informationen zum Inhalt.

Mehr dazu demnächst auch bei uns im webMUSEUM.

 

Todestag von Julius Hübner (1806-1882)

Vor 130 Jahren, am Di. 7.11.1882, verstarb Julius Hübner mit 76 Jahren an einer Rippenfellentzündung in seinem Haus in Dresden Loschwitz. Beigesetzt wurde er am 10. November d.J. auf dem Trinitatisfriedhof in Dresden. Die Rede am Sarg in der Parentationshalle hielt Oberhofprediger Dr, Kohlschütter, der die Familie Hübner stets bei diesen Anlässen begleitete.
Das Grab war eine 3 Gräber umfassende Familiengrabstätte in der Reihe 3 in Abt. 4R, in der zunächst die 1875 verstorbene Tochter Fanny (Hübners 4. Kind) in der Mitte begraben wurde und dann links von ihr 1882 Julius Hübner und rechts von ihr 1894 ihre Mutter Pauline. Das Beerdigungsbuch vermerkt, dass es sich um eine „Monumentenstelle“ gehandelt hat. Die Famliengrabstätte existiert aus unerfindlichen Gründen bedauerlicherweise heute nicht mehr und wurde eingeebnet. Es wäre begrüßenswert, wenn Dresden hier zum Beispiel durch eine einfache Tafel die Stelle wieder kenntlich machen würde, wie es z.B. in Weimar gehandhabt wird.
CollageGefunden hat sich allerdings Fannys Grabkreuz, das mit anderen „Metallstücken“ nach der Auflösung der Grabstelle wenig sachgemäß eingelagert wurde. Der Friedhofsleiter ließ es restaurieren und gut sichtbar im Eingangsbereich des Johannisfriedhofs wieder aufstellen.
(Alle Informationen / Fotos verdanken wir Dr. Sigrid Schulz-Beer, Dresden)

webMUSEUM

 

Weltklasse – Die Düsseldorfer Malerschule

Heute eröffnet:

24.09.2011 – 22.01.2012
Museum Kunstpalast, Düsseldorf
Weltklasse – Die Düsseldorfer Malerschule 1819-1918

Katalog2011-2

In drei Galerien werden auf einer Ausstellungsfläche von 2300 qm bedeutende Kunstwerke aus dem eigenen Bestand sowie international renommierten Sammlungen gezeigt. Darunter auch eine seit Jahrzehnten nie dagewesene Anzahl von Werken von und auch mit Julius Hübner.

Ein beeindruckender Katalog in 2 Bänden ist dazu im Imhof Verlag erschienen (Ausstellungspreis € 49,-).
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers des Auswärtigen, Guido Westerwelle, und des Botschafters der Vereinigten Staaten von Amerika, Philip D. Murphy.

Die Kunst der Aufklärung, National Museum of China, Beijing

Heute eröffnet

1. April 2011 bis 31. März 2012

Peking 2012In der Ausstellung mit ca. 450 Exponaten sind von Julius Hübner u.a. „Der Fischerknabe und die Nixe“ (1827/1828) zu sehen.
Konzeption und Organisation der Ausstellung sind das Gemeinschaftswerk der Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München in Zusammenarbeit mit dem Chinesischen Nationalmuseum in Peking.
Die Ausstellung wird maßgeblich durch das Auswärtige Amt finanziert und steht unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Staatspräsident Hu Jintao und Bundespräsident Christian Wulff.

Nationalgalerie Berlin: Verlust und Wiederkehr

Fr 10. Dezember 2010 – So 6. März 2011

Ausstellung in der Alten Nationalgalerie, Berlin

VerlustWiederkehr_198e-1Verlorene und zurückgewonnene Werke der Nationalgalerie
Weit über 800 Werke sind im Laufe des Zweiten Weltkriegs aus der Sammlung der Nationalgalerie tragischerweise verloren gegangen. Fast 600 Gemälde davon stammten aus dem 19. Jahrhundert. Diese Zahl entspricht etwa einem Drittel des heutigen Bestandes der Alten Nationalgalerie. In der jüngeren Vergangenheit tauchten immer häufiger Kunstwerke, die bis dahin als unauffindbar galten, wieder überraschend im Kunsthandel auf und konnten glücklicherweise für die Nationalgalerie zurückgewonnen werden.
Unter diesen Rückerwerbungen waren Meisterwerke von Künstlern wie Carl Blechen, Wilhelm Ahlborn, Ferdinand Waldmüller, Johann Erdmann Hummel und Julius Hübner. Die heimgekehrten Gemälde werden nun ab Dezember im Rahmen einer Kabinettausstellung in der Alten Nationalgalerie der Öffentlichkeit präsentiert. Da „Kriegsverluste“ ein vielfach diskutiertes und hochaktuelles Thema sind, wird die Ausstellung zudem von einem dokumentarischen Teil ergänzt: Bestandslisten, Auslagerungslisten, Leihvorgänge mit Institutionen und Vorkriegs-Fotos aus den Archivbeständen der Staatlichen Museen zu Berlin sollen Einblicke in die spannende „Biographie“ einiger verlorener Kunstwerke geben.

ZDF Morgenmagazin

Die Wiederentdeckung von „Ruth & Naemi“.

ZDF-morgenmagazin

Morgenmagazin vom 9. April 2008

Video abspielen

Das Gemälde der Nationalgalerie galt bislang als Kriegsverlust. Ein Besucher entdeckte es auf einem Berliner Flohmarkt. Es folgte eine schöne Geschichte, bis es wieder frisch restauriert in der Nationalgalerie Anlass für eine Kabinettausstellung wurde.

Mehr Informationen und Hintergründe auch im webMUSEUM

Nationalgalerie Berlin: “Kriegsverloren und wiedergewonnen”

Julius Hübners „Ruth und Naemi“

von: 29.02.2008 bis: 12.05.2008

RuthundNaemi-unrestauriertAnlass der Ausstellung ist das wiedergefundene und nun restaurierte Gemälde „Ruth und Naemi“ von Julius Hübner (1806-1882). Seit 1945 galt das Gemälde als Kriegsverlust. Erst 2005 wurde es auf einem Berliner Flohmarkt entdeckt und an die Nationalgalerie zurückgegeben (ZDF Beitrag).

Das von Amelie von Hoff frisch restaurierte Werk wird räumlich wie argumentativ im Mittelpunkt dieser Kabinettausstellung stehen. Julius Hübner, dessen Name heute allenfalls noch im Zusammenhang mit der Düsseldorfer Malerschule bekannt ist, wird mit einer Werkauswahl vorgestellt. In einer zweiten Abteilung wird die Entstehungsgeschichte des Bildes sowie dessen Rezeption in der Kunst des 19. Jahrhunderts aufgezeigt.

Durch eine Fotodokumentation der Restaurierung wird zudem ein wesentlicher Arbeitsprozess im Museumsumfeld nachvollziehbar, der Besuchern sonst verborgen bleibt.

Diese Kabinettausstellung war auch Anlass zu einer Zusammenkunft zahlreicher Nachfahren von Julius Hübner zu einem gemeinsamen Ausstellungsbesuch.

CHRISTIES Auktion: Hübners ‚Bildniß des kleinen Adolph Jeremias‘

Heute 31.1.2000 werden in Düsseldorf Gemälde aus der Sammlung Georg Schäfer, Schweinfurt veräußert, um den Museumsneubau zu finanzieren. Aufgerufen wird auch ein Hübner:

1845-Junge mit Weinglas JULIUS HÜBNER 504x627 safeIn seinem Wvz 48 schreibt JH: „Bildniß des kleinen Adolph Jeremias“, den ich auf der Straße aufgefunden, als Page mit einem Becher Rheinwein. 1845 ausgestellt in Hannover – später in Bremen – gekauft von Hrn v. Speck in Leipzig 40Frd’or
eine Copie im Besitz der Mutter des Knaben in Dresden, später bei Arnold Kunsthdlg.

Mehr in unserem webMUSEUM.

Buchveröffentlichung: Julius Hübner: Leben und Werk eines Malers der Spätromantik

Dr. Birgid Monschau-Schmittmann hat im Herbst 1993 ihre Dissertation zu Julius Hübner in einem äußerst hilfreichen Buch vorgelegt.

JH-Buchtitel-Monschau 1-2-www

Es ist eine sehr umfassend und mit viel Recherche zusammengetragene Arbeit, die eine Momentaufnahme des Wissens um das OEuvre von Julius Hübner liefert und wichtige Themen herausgreift und exemplarisch vertieft. Ein „must“ für jeden, der sich mit dem Künstler Julius Hübner und der Düsseldorfer Malerschule beschäftigt.

Bonner Studien zur Kunstgeschichte, Band 7,
LIT Verlag Münster, Hamburg  |  ISBN 3-89473-559-7 (vergriffen)

 

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Festschrift: „Weil ich ein Maler bin soll ich nicht dichten …“

Zu Julius Hübner als Buchillustrator und Poet.

Konrad Renger setzt sich in dem lesenswerten Beitrag von 1984 kritisch mit der Buchillustration und Dichtung von Julius Hübner auseinander.
Renger Festschrift 1984In seiner Festschrift zum 50 jährigen Bestehen des „ERASMUS ANTIQUARIAAT EN BOEKHANDEL, Amsterdam“ liefert er zugleich ein Verzeichnis aller Illustrationen von Julius Hübner.

Download Festschrift (pdf)

(mit freundlicher Genehmigung Erasmus Antiquariaat en Boekhandel B.V.)

Julius Hübner auf der Mathildenhöhe Darmstadt

22.7.-9.9.1979 Die Düsseldorfer Malerschule zu einem Abstecher auf der Mathildenhöhe in Darmstadt.

1979 Sticker

Dieser Sticker war jahrelang Zierde an Mutter Hübners Auto 😉

Eine Umfassende Werkschau der Düsseldorfer Malerschule; zunächst in Düsseldorf, dann in Darmstadt. Darin von Hübner zu sehen:
Die beiden wichtigen Werke: „Jung Düsseldorf“ (1839) und Pauline Hübner (1829)
Mehr dazu in unserem webMUSEUM.

Versteigerungskatalog Köln 1912 …….. aus der Slg. Julius Hübner

Fundstück !

Katalog 1912

Diesen Katalog der Versteigerung von Teilen der Sammlung von Julius Hübner am 12. März 1912 bei Lempertz in Köln entdeckten wir bei Recherchen in Heidelberg. Er liefert neben einer großen Zahl von Werken von Künstlerkollegen wichtige Zusatzinformationen zum Werkverzeichnis von Julius Hübner.

 

 

Diesen Katalog online nutzen
(Digitale Universitätsbibliothek Heidelberg)

Ausstellung 1883 in Berlin: Gedächtnisausstellung Julius Hübner

Eine umfangreiche Werkschau im Verein Berliner Künstler, Kommandantenstraße 77-79, Berlin, zusammengestellt von Julius Hübners Sohn Eduard Hübner.

Katalog: 1883 Titel Katalog Gedächtnisausstellung JH im Verein Berliner Künstler

Ausstellung des Vereins Berliner Künstler zu Berlin.
„Werke von Julius Hübner (1806-1882).
Mit einer Einleitung von Eduard Hübner.
Gedächtnisausstellung zu Ehren des Künstlers.
Berlin 1883
Ernst Siegfried Mittler & Sohn,
Königliche Hofbuchhandlung.

 

(Die Räume der Nationalgalerie standen wegen der XVI Sonderausstellung und der anschließenden Aufnahme der in den königlichen Besitz übergegangenen Raczynskischen Gemäldegalerie nicht zur Verfügung.)

 

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Ausstellung 1883 in Hübners Atelier

„Julius Hübner“
Ausstellung (8.1.1883) im Canalettosaal (Hübners letztes Atelier) auf der Brühl’schen Terrasse
„Zum Besten des Künstlerunterstützungsvereins“.

Ein Katalog zur Ausstellung gab es nicht. Die Ausstellung zeigte ein breites Spektrum seines Schaffens, der Schwerpukt lag aber auf den Handzeichnungen.

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