Julius Hübner im Nationalmuseum Warschau

Heute Post aus Warschau. Unsere internationalen Recherchen in den Museen bringen nach und nach weitere Werke von Julius Hübner zum Vorschein. Heute 12 Zeichnungen aus dem Nationalmuseum Warschau, darunter eines der ganz frühen Selbstportraits. Sie stammen ursprünglich tlw. aus dem Schlesischen Museum für bildende Künste, Breslau.

Hier zeigen wir eine erste Übersicht. Eine detaiilierte Abbildung und Vorstellung jeder einzelnen Zeichnung folgt zu einem späteren Zeitpunkt.

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Wir danken dem Muzeum Narodowe w Warszawie für die Bereitstellung dieser Abbildungen.

Weitere Zeichnungen von Julius Hübner finden Sie in unserer Zeichenmappe.

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Der Schadowkreis in der Dauerausstellung Kunstpalast Düsseldorf

Das nach einer Idee von Julius Hübner auf der Romreise entstandene Kollektivgemälde „Der Schadowkreis – Die Familie Bendemann und ihre Freunde“ (um 1832) vom Kaiser Wilhelm Museum in Krefeld wurde als Dauerleihgabe in die ständige Ausstellung des Museum Kunstpalast Düsseldorf gegeben.

Hier kann es nunmehr unter den Repräsentanten der Düsseldorfer Malerschule an prominenter Stelle besichtigt werden. Ich habe eine Geschäftsreise für einen Kurzbesuch genutzt.

Bendemann, Mädchen am Brunnen (1833)

Bendemann, Mädchen am Brunnen (1833)

Schön die Blickachse hin zu Bendemanns Bild aus dem selben Zeitraum.

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Wer erfahren möchte, wer auf dem Gemälde wen malte, der findet die Lösung in unserem WEBmuseum, indem er mit der Mouse auf die jeweils dargestellte Person fährt.

Schon gewusst: Julius Hübner wurde auf den Tag genau 50 Jahre nach Mozart geboren.

Einmal in Emmas Kleid schlüpfen – Tolle Idee für Kinder im Museum

Kindern Kunst näher bringen – das macht diese Tage das Museum Georg Schäfer in Schweinfurt auf originelle Art und Weise.

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Emmas Kleid: Museumspädagogin Birgit Höhl vor dem Gemälde von Julius Hübner und dem Kleid, das Schülerinnen geschneidert haben. (Foto: Josef Lamber) – Mit freundlicher Genehmigung der Main-Post.

Man nehme: Eine gute Idee, das Bildnis von Emma Hübner, 1834 gemalt von Julius Hübner, motivierte Schülerinnen der zwölften Klasse der Maria-Theresia-Berufsfachschule und rekonstruiere im Nähkurs die Kleidung der damaligen Zeit – zum anfassen und anprobieren. Motto: „Einmal in Emmas Kleid schlüpfen“

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Mein Museum Georg Schäfer – Ein Mal- und Mitmachbuch

Die MAIN-POST hat hierüber soeben berichtet.  Kuratorin Dr. Karin Rhein und ihr Team haben neben Hübners Emma auch Werke von Spitzweg, Corinth oder von Stuck in das Konzept für Kinder einbezogen.

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Dazu ist soeben das „Mal- und Mitmachbuch“ herausgekommen, das die Kinder bereits mit großer Begeisterung aufgenommen haben. Es ist im Kunstbuchcafé des Museums und in Kürze auch im Handel erhältlich.

Mehr zu Emma hier im Blog und in unserem webMUSEUM.

 

Ein Museumskoffer für Emma

Die Museumspädagogen des Museum Georg Schäfer in Schweinfurt planen einen Museumskoffer zum Bildnis von Emma, der beim Besuch von Schulklassen mehr zum Umfeld der dargestellten Emma vermittelt. Eine schöne Idee. So waren wir dem Museum gerne mit Hintergrundinformationen behilflich.

020609-BA 004Emma hängt in der Dauerausstellung und ist ein beliebter Anziehungspunkt. Hin und wieder kommen auch Familienmitglieder (hier 3 Generationen) zu Besuch, wie das Foto von 2002 zeigt …

www.museumgeorgschaefer.de

Werkbeschreibung in unserem webMUSEUM

 

Das Goldene Zeitalter – wiedergefunden auf der Krim

Es ist Touristen zu verdanken, dass sie 2009 in einer Ausstellung im Museum in Simferopol bei einer ganzen Reihe von Werken erkannten, dass diese aus deutschen Beständen stammten. Wie sich – auch bei dem „Goldenen Zeitalter“ von JH herausstellt, handelt es sich um Werke, die als Kriegsverluste deklariert waren.

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[Im Webmuseum]

So ist zu hoffen, dass auch das Bild bei den Unruhen auf der Krim keinen Schaden nimmt und bald Gelegenheit besteht, ihm einen Besuch abzustatten.

Simferopol Kunstmuseum

Jedenfalls ist es das 3. Hauptwerk von Julius Hübner, was damit nach dem Krieg wiederentdeckt werden konnte.

Die Kunst der Aufklärung, National Museum of China, Beijing

Heute eröffnet

1. April 2011 bis 31. März 2012

Peking 2012In der Ausstellung mit ca. 450 Exponaten sind von Julius Hübner u.a. „Der Fischerknabe und die Nixe“ (1827/1828) zu sehen.
Konzeption und Organisation der Ausstellung sind das Gemeinschaftswerk der Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München in Zusammenarbeit mit dem Chinesischen Nationalmuseum in Peking.
Die Ausstellung wird maßgeblich durch das Auswärtige Amt finanziert und steht unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Staatspräsident Hu Jintao und Bundespräsident Christian Wulff.