Briefmarke zum 210. von Julius Hübner

Ab sofort gibt es eine Sondermarke anlässlich des 210. Geburtsjahres.

Briefmarke Julius Hübner 2016_crop

Dank der Möglichkeiten von „BRIEFMARKE individuell“ kann man nun das Selbstportrait von 1859 zum Versenden von Briefen nutzen. Wer daran interessiert ist, kann von uns die Marke in Bögen von je 20 Stück zum Selbstkostenpreis erhalten. Wir sammeln zunächst die Wünsche, um daraus eine Preiskalkulation zu machen. Viele Bestellungen senken natürlich die Produktionskosten.Briefmarkensatz Julius Hübner 2016

Ja, ich habe Interesse an X Anzahl Briefmarkenbögen Julius Hübner. info(at)juliushuebner.de

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„Käthe Kruse“ aktuell in der ARD

… der Film endet 1925 … und so ging es – auf Julius Hübner bezogen – weiter:
Käthe Kruse Puppen wurden ab 1928 statt mit aufgemalten mit echten Haaren gefertigt. Und sie wurden von da an auch als große Schaufensterpuppen hergestellt. Der Auslöser:

1928 erhielt Käthe Kruse vom Kaufhaus Oberpollinger in München den Auftrag, zum Muttertag „Schaufensterdecorationsbilder“ anzufertigen. Es waren lebensgroße „Kinderszenen aus vier Ländern“ nach Gemälden von bekannten Künstlern zu stellen. Das Englische Kind (Reynolds “Alter der Unschuld”), Das Spanische Kind (Velazquez: Infantin Margeretha im Alter von 3 Jahren”) Das Italienische Kind (Tizian: Töchterchen des Roberto Strozzi) und Das Deutsche Kind (Hübner: Des Künstlers Tochter Emma).
Emma Hübner auf dem Gemälde „Des Künstlers Tochter“ von Julius Hübner (1834) war die Vorlage für Käthe Kruses „Deutsches Kind“ oder die „Puppe8“. Käthe Kruse, die sich diese Vorlage ausgewählt hatte, musste in Anbetracht des Zopf flechtenden Mädchens von ihrer Überzeugung für bemalte Porzellanköpfe abweichen und spendierte ihren Puppen von da an handgeknüpfte Echthaarperücken.

Emma und Puppe8

li: Original von J. Hübner (1834) | re: Nachgestellte Szene von Käthe Kruse (1928)

Wie eine dieser ersten Käthe Kruse Puppen aussahen, die der Familie Hübner von Käthe Kruse zum Dank für die Mitarbeit geschenkt wurde, entdeckten wir erst neulich auf einem alten Foto (s.u.).

Mehr über die Geschichte in unserem webMUSEUM.

Erste Käthe Kruse

Erste Käthe Kruse „Puppe8“ bei Familie Hübner (1929)

Clara Schumann: Komposition für Hübners

SCHON GEHÖRT ?

Clara Wieck-Schumann (1819-1896), Ehefrau von Robert Schumann, komponierte ihr letztes Werk “für ihre Freunde Julius und Pauline Hübner zur Goldenen Hochzeit”.

Marsch in Es-Dur (1879) Original für Klavier zu vier Händen.

Schumann-Clara Marsch Es-Dur Cover - Kopie

 

Ohne Opuszahl
Tempo: lebendig
Dauer: 6 Min.

Als Julius und Pauline Hübner 1879 ihre Goldene Hochzeit feiern konnten, „war guter Rath teuer“, was Clara Schumann ihnen schenken sollte, doch dann hatte ihre Tochter Marie die Idee, die Mutter solle einen Marsch komponieren und darin Robert Schumanns Duett „Großvater und Großmutter“ anbringen. So entstand nach mehr als 20jähriger Pause Clara Schumanns allerletzte Komposition, ihr Marsch in Es-Dur für Klavier zu vier Händen, der erst 1996 von Gerd Nauhaus publiziert wurde. Die zweihändige Fassung, die Clara ihrer Tochter Elise schenkte, ist hingegen bis heute unveröffentlicht geblieben. Clara widmete den Marsch, in dem sich auch Anklänge an Schumanns „Manfred“ finden, „Den lieben Freunden Julius und Pauline Hübner als Festgruß zum 21 Mai 1879“. Julius Hübner sandte Clara ein warmes Dankschreiben samt einem gedruckten Gedicht „Der neue Polykrates“.
Text: Schumann Portal

Mehr dazu auch im webMUSEUM.

 

Warum haben Käthe Kruse Puppen seit 1928 echte Haare?

… weil Emma Hübner auf dem Gemälde „Des Künstlers Tochter“ von Julius Hübner (1834) die Vorlage für Käthe Kruses „Deutsches Kind“ oder die „Puppe8“ war. Käthe Kruse, die sich diese Vorlage ausgewählt hatte, musste in Anbetracht des Zopf flechtenden Mädchens von ihrer Überzeugung für Porzellanköpfe abweichen und spendierte ihren Puppen von da an handgeknüpfte Echthaarperücken.

Emma und Puppe8

li: Original von J. Hübner (1834) | re: Nachgestellte Szene von Käthe Kruse (1928)

Wie eine dieser ersten Käthe Kruse Puppen im Kreise der Familie Hübner aussahen, entdeckten wir erst neulich auf einem alten Foto (s.u.).

Mehr über die Geschichte in unserem webMUSEUM.

Erste Käthe Kruse "Puppe8" bei Familie Hübner (1929)

Erste Käthe Kruse „Puppe8“ bei Familie Hübner (1929)

 

Todestag von Julius Hübner (1806-1882)

Vor 130 Jahren, am Di. 7.11.1882, verstarb Julius Hübner mit 76 Jahren an einer Rippenfellentzündung in seinem Haus in Dresden Loschwitz. Beigesetzt wurde er am 10. November d.J. auf dem Trinitatisfriedhof in Dresden. Die Rede am Sarg in der Parentationshalle hielt Oberhofprediger Dr, Kohlschütter, der die Familie Hübner stets bei diesen Anlässen begleitete.
Das Grab war eine 3 Gräber umfassende Familiengrabstätte in der Reihe 3 in Abt. 4R, in der zunächst die 1875 verstorbene Tochter Fanny (Hübners 4. Kind) in der Mitte begraben wurde und dann links von ihr 1882 Julius Hübner und rechts von ihr 1894 ihre Mutter Pauline. Das Beerdigungsbuch vermerkt, dass es sich um eine „Monumentenstelle“ gehandelt hat. Die Famliengrabstätte existiert aus unerfindlichen Gründen bedauerlicherweise heute nicht mehr und wurde eingeebnet. Es wäre begrüßenswert, wenn Dresden hier zum Beispiel durch eine einfache Tafel die Stelle wieder kenntlich machen würde, wie es z.B. in Weimar gehandhabt wird.
CollageGefunden hat sich allerdings Fannys Grabkreuz, das mit anderen „Metallstücken“ nach der Auflösung der Grabstelle wenig sachgemäß eingelagert wurde. Der Friedhofsleiter ließ es restaurieren und gut sichtbar im Eingangsbereich des Johannisfriedhofs wieder aufstellen.
(Alle Informationen / Fotos verdanken wir Dr. Sigrid Schulz-Beer, Dresden)

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