Clara Schumann: Komposition für Hübners

SCHON GEHÖRT ?

Clara Wieck-Schumann (1819-1896), Ehefrau von Robert Schumann, komponierte ihr letztes Werk “für ihre Freunde Julius und Pauline Hübner zur Goldenen Hochzeit”.

Marsch in Es-Dur (1879) Original für Klavier zu vier Händen.

Schumann-Clara Marsch Es-Dur Cover - Kopie

 

Ohne Opuszahl
Tempo: lebendig
Dauer: 6 Min.

Als Julius und Pauline Hübner 1879 ihre Goldene Hochzeit feiern konnten, „war guter Rath teuer“, was Clara Schumann ihnen schenken sollte, doch dann hatte ihre Tochter Marie die Idee, die Mutter solle einen Marsch komponieren und darin Robert Schumanns Duett „Großvater und Großmutter“ anbringen. So entstand nach mehr als 20jähriger Pause Clara Schumanns allerletzte Komposition, ihr Marsch in Es-Dur für Klavier zu vier Händen, der erst 1996 von Gerd Nauhaus publiziert wurde. Die zweihändige Fassung, die Clara ihrer Tochter Elise schenkte, ist hingegen bis heute unveröffentlicht geblieben. Clara widmete den Marsch, in dem sich auch Anklänge an Schumanns „Manfred“ finden, „Den lieben Freunden Julius und Pauline Hübner als Festgruß zum 21 Mai 1879“. Julius Hübner sandte Clara ein warmes Dankschreiben samt einem gedruckten Gedicht „Der neue Polykrates“.
Text: Schumann Portal

Mehr dazu auch im webMUSEUM.

 

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